Bewertung im Recht

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Der Energieversorger E.ON hat die Höhe der Barabfindung für die verbliebenen innogy-Minderheitsaktionäre auf 42,82 Euro je innogy-Aktie festgelegt.
17.01.2020

Bereits im September 2019 hatte E.ON angekündigt, eine Verschmelzung der innogy SE auf die E.ON Verwaltungs SE per Squeeze-out vorzunehmen. E.ON hälz über die Tochtergesellschaft E.ON Verwaltungs SE 90 % aller innogy-Aktien.

Der Abschluss des Verschmelzungsvertrags ist für den 22. Januar 2020 geplant. Die außerordentliche Hauptversammlung von innogy, die den Beschluss über die Übertragung der innogy-Aktien der verbliebenen Minderheitsaktionäre fassen soll, finde voraussichtlich am 4. März 2020 statt. E.ON und RWE hatten bereits Mitte März 2018 einen Tausch ihrer Geschäftsfelder öffentlich angekündigt. Bei der Transaktion gibt RWE 76,8 % der innogy-Anteile an E.ON ab und überweist zusätzlich 1,5 Milliarden Euro. Im Gegenzug erhält der Essener Konzern die Ökostromproduktion von E.ON und innogy. Zugleich sichert sich RWE eine 16,7-prozentige Minderheitsbeteiligung an dem langjährigen Konkurrenten.

Squeeze-out: IC Immobilien Holding AG
01.11.2019

Die E.L.A. Vermögensverwaltung GmbH hat gegenüber der IC Immobilien Holding AG ihr am 01.07.2019 gemäß § 327a Abs. 1 AktG gestelltes Verlangen, die Hauptversammlung der IC Immobilien Holding AG über die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) der IC Immobilien Holding AG auf die E.L.A. Vermögensverwaltung GmbH als Hauptaktionärin gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschließen zu lassen, bestätigt und konkretisiert.
Die E.L.A. Vermögensverwaltung GmbH hat hierbei die Barabfindung für die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der IC Immobilien Holding AG auf die E.L.A. Vermögensverwaltung GmbH auf EUR 7,19 je auf den Inhaber lautender Stückaktie der IC Immobilien Holding AG festgelegt. Über den Squeeze-out soll in einer noch einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung der IC Immobilien Holding AG Beschluss gefasst werden, die voraussichtlich am 17.12.2019 stattfinden wird.

Aktualisierte Kapitalkostenempfehlungen des FAUB
23.10.2019

Der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des IDW hat seine  Kapitalkostenempfehlungen vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung auf den Kapitalmärkten angepasst. Hintergrund ist die bislang einmalige Situation, dass die Zinsstrukturkurve unter Verwendung der Svensson-Methode nahezu über die gesamte Laufzeit von 30 Jahren im negativen Bereich verläuft. Der auf der Grundlage für Zwecke der Unternehmensbewertung abgeleitete Schätzwert für den risikolosen Zinssatz liegt damit erstmals faktisch bei null Prozent; ein Absinken in den negativen Bereich wird in absehbarer Zeit für möglich gehalten.

Vor dem Hintergrund der Gesamtmarktsituation, die vor allem auch durch eine Zinsstrukturkurve im negativen Bereich geprägt ist, hat der FAUB in seiner Sitzung am 22.10.2019 beschlossen, seine Empfehlung für die Marktrisikoprämie vor persönlichen Steuern von 5% bis 7% auf 6% bis 8 % anzuheben. Damit hat sich der FAUB tendenziell am unteren Ende beobachtbarer Gesamtrenditen orientiert und möchte damit der Möglichkeit Rechnung tragen, dass diese im Zeitverlauf weiter leicht nachgeben könnten.

AVW Immobilien AG: Squeeze-out nach § 327a Abs. 1 Satz 1 AktG
23.10.2019

Herr Frank H. Albrecht hat als Hauptaktionär mit dem Schreiben vom 26. August 2019 gegenüber dem Vorstand der Gesellschaft das Verlangen gestellt, die Hauptversammlung der Gesellschaft über die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) der Gesellschaft auf ihn als Hauptaktionär gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung in Höhe von 1,58 EUR gemäß des Verfahrens zum Ausschluss von Minderheitsaktionären nach §§ 327a ff. AktG beschließen zu lassen.

Die Angemessenheit der Barabfindung wurde durch die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, als durch das Landgericht Hamburg mit Beschluss vom 28. August 2019 (Aktenzeichen 412 HKO 65/19) gemäß § 327c Abs. 2 Satz 3 AktG gerichtlich ausgewählten und bestellten sachverständigen Prüfer für die Prüfung der Angemessenheit der Barabfindung geprüft und bestätigt.

E.ON kündigt Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre der innogy SE an
04.09.2019

E.ON hat dem innogy-Vorstand heute seine Absicht mitgeteilt, unmittelbar nach Freigabe der Übernahme der von RWE und von anderen Aktionären im Rahmen des freiwilligen Übernahmeangebots erworbenen innogy-Aktien durch die EU-Kommission, das Unternehmen voll in den E.ON-Konzern zu integrieren. Dies soll durch eine Verschmelzung der innogy SE auf die E.ON Verwaltungs SE unter Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre der innogy SE gegen Leistung einer angemessenen Barabfindung gemäß § 62 Abs. 5 UmwG (sog. "umwandlungsrechtlicher Squeeze-out") erfolgen.

Zunächst wird E.ON mit dem Vollzug des Anteilskaufvertrages knapp 76,8 Prozent aller innogy-Aktien von RWE erwerben, mit dem Vollzug des Übernahmeangebots weitere gut 9,4 Prozent. Zusammen mit den zwischenzeitlich durch E.ON börslich erworbenen innogy-Aktien in Höhe von knapp 3,8 Prozent wird E.ON über die E.ON Verwaltungs SE, eine E.ON-Konzerngesellschaft, insgesamt 90 Prozent aller innogy-Aktien halten und erfüllt damit die notwendigen Voraussetzungen für den umwandlungsrechtlichen Squeeze-out.

Squeeze-out: Weber & Ott AG
17.07.2019

Die ordentliche Hauptversammlung der Weber & Ott AG findet am Mittwoch, 28. August 2019 statt. Die Hauptaktionären, RSL Investment GmbH, verlangt die Beschlussfassung über ein Squeeze-out gegen Gewährung einer Barabfindung in Höhe von EUR 8,95 je Stückaktie.

IC Immobilien Holding AG: Einleitung aktienrechtliches Squeeze-out-Verfahrens
01.07.2019

Die E.L.A. Vermögensverwaltung GmbH hat der IC Immobilien Holding AG heute mitgeteilt, dass sie insgesamt 2.925.369 der auf den Inhaber lautenden Stückaktien der IC Immobilien Holding AG und damit ca. 97,13% des Grundkapitals der IC Immobilien Holding AG hält und dementsprechend Hauptaktionärin im Sinne des § 327a Abs. 1 AktG ist. Weiterhin hat die E.L.A. Vermögensverwaltung GmbH gegenüber dem Vorstand der IC Immobilien Holding AG das schriftliche Verlangen im Sinne des § 327a Abs. 1 AktG gestellt, dass die Hauptversammlung der IC Immobilien Holding AG die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die E.L.A. Vermögensverwaltung GmbH als Hauptaktionärin gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschließt.

Die E.L.A. Vermögensverwaltung GmbH wird dieses Verlangen - nach Ermittlung der Barabfindung und der Prüfung der Angemessenheit der Barabfindung durch den gerichtlich bestellten Prüfer - durch Angabe der Abfindungshöhe und Vorlage der gesetzlich geforderten Dokumente konkretisieren.

Vonovia beantragt Squeeze-out-Verfahren zum Erwerb der Minderheitenanteile an Victoria Park
24.05.2019

Vonovia SE hatte bereits bekanntgegeben, dass Vonovia ihre Call Optionen ausgeübt hat und in der Folge nun über 90 % der Anteile und Stimmrechte an der Victoria Park AB("Victoria Park") besitzt. Daraufhin hat Vonovia den Verwaltungsrat von Victoria Park darum gebeten, ein Squeeze-out-Verfahren zum Erwerb aller ausstehenden Aktien an Victoria Park entsprechend des schwedischen Aktiengesetzes einzuleiten. Vonovia kontrolliert ca. 91,4 Prozent der Gesamtaktienanzahl von Victoria Park.

Als Konsequenz daraus, dass Vonovia über 90 % der Aktien an Victoria Park kontrolliert, und aus der Bitte von Vonovia, ein Squeeze-out-Verfahren zum Erwerb aller ausstehenden Aktien an Victoria Park einzuleiten, hat der Verwaltungsrat von Victoria Park entschieden, ein Delisting der Victoria-Park-Stammaktien der Klasse A und Klasse B von der Nasdaq Stockholm zu beantragen.

Squeeze-out Elektrische Licht- und Kraftanlagen Aktiengesellschaft
12.04.2019

Die Zielgesellschaft hat bekannt gegeben, dass die Park-Bau Verwaltung Borken in Hessen KG gegenüber dem Vorstand der Elektrische Licht- und Kraftanlagen Aktiengesellschaft ihr am 05.012.2018 gemäß § 327a Abs. 1 AktG gestelltes Verlangen, die Hauptversammlung der Elektrische Licht- und Kraftanlagen Aktiengesellschaft über die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) der Elektrische Licht- und Kraftanlagen Aktiengesellschaft auf die Park-Bau Verwaltung Borken in Hessen KG als Hauptaktionärin gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschließen zu lassen (Squeeze-out), bestätigt und konkretisiert hat. Die Park-Bau Verwaltung Borken in Hessen KG hat hierbei die Barabfindung für die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre der Elektrische Licht- und Kraftanlagen Aktiengesellschaft auf die Park-Bau Verwaltung Borken in Hessen KG auf EUR 62,79 je Stückaktie der Elektrische Licht- und Kraftanlagen Aktiengesellschaft festgelegt. Der für die Übertragung erforderliche Hauptversammlungsbeschluss soll im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung gefasst werden, die voraussichtlich am 24.05.2019 stattfinden wird.

TRIPLAN AG: Verschmelzungsrechtlicher Squeeze-out am 03.04.2019
21.02.2019

Die TRIPLAN Aktiengesellschaft soll als übertragende Gesellschaft auf die TTP AG als übernehmende Gesellschaft verschmolzen werden. Die Verschmelzung soll zur Aufnahme unter Auflösung ohne Abwicklung durch Übertragung des gesamten Vermögens der übertragenden Gesellschaft auf die übernehmende Gesellschaft nach §§ 2 Nr. 1, 60 ff. UmwG erfolgen. Im Zusammenhang mit der Verschmelzung soll ein Ausschluss der Minderheitsaktionäre der TRIPLAN AG erfolgen (§ 62 Abs. 5 UmwG i.V.m. §§ 327a ff. AktG). Der Verschmelzungsvertrag zwischen der TTP AG und der TRIPLAN AG wurde am 18.02.2019 notariell beurkundet ("Verschmelzungsvertrag") und zum Handelsregister des Sitzes der TTP AG und des Sitzes der TRIPLAN AG eingereicht.