Bewertung im Recht

Bewertung im Recht

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Rechtsprechung

Entscheidungsdatum:
01.04.2015
Gericht:
OLG Koblenz
Vorinstanz:

LG Mannheim, Beschluss vom 22. Oktober 2012 (24 AktE 5/06)

Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Der Umstand, dass eine Plananpassung kurz vor dem Bewertungsstichtag vorgenommen worden ist, stellt im Rahmen der Unternehmensbewertung für sich genommen keinen Grund dar, die Planungen des Unternehmens grundsätzlich in Frage zu stellen.

Entscheidungsdatum:
28.01.2015
Gericht:
OLG München
Vorinstanz:

LG München I, Beschluss vom 28. Mai 2014 (5HK O 19239/07)

Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Das Landgericht hat zu Recht die Anträge auf Festsetzung einer angemessenen Barabfindung zurückgewiesen. Der Widerruf der Börsenzulassung begründet keine Verpflichtung zu einem Abfindungsangebot und eröffnet kein Spruchverfahren zur Überprüfung der Angemessenheit einer angebotenen Abfindung. Der…

Entscheidungsdatum:
26.01.2015
Gericht:
OLG Frankfurt a. M.
Vorinstanz:

LG Frankfurt, Beschluss vom 19. März 2013 (3-05 O 114/09)

Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Zwar ist die im Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag anhand des Börsenkurses festgesetzte Barabfindung angemessen. Jedoch ist die dort vereinbarte Ausgleichszahlung, auch wenn nur geringfügig, zu niedrig bemessen. Die Erhöhung des Ausgleichs sei trotz deren Geringfügigkeit gerichtlich…

Entscheidungsdatum:
18.12.2014
Gericht:
OLG Frankfurt a. M.
Vorinstanz:

LG Frankfurt a. M., Beschluss vom 25. Januar 2012 (Az: 3-8 O 150/01)

Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Obgleich der Senat abweichend vom Oberlandesgericht Düsseldorf aufgrund der von ihm getroffenen Feststellung die Überzeugung vertritt, die materielle Gerechtigkeit gebiete eine rückwirkende Anwendung des Standards IDW S1 2005, kommt eine Vorlage an den Bundesgerichtshof nicht in Betracht, weil…

Entscheidungsdatum:
02.12.2014
Gericht:
OLG Stuttgart
Vorinstanz:

LG Stuttgart, 31. Kammer für Handelssachen (31 O 55/14 KfH)

Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Die Anfechtung eines Zustimmungsbeschlusses zu einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag kann nicht darauf gestützt werden, dass eine unzulässige anlassbezogene Negativplanung
vorliegt. Dieser Vortrag stellt eine Bewertungsrüge dar, die im Spruchverfahren zu prüfen ist.

Entscheidungsdatum:
25.11.2014
Gericht:
LG Frankfurt a. M.
Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Unter besonderen Umständen kann sich die Schätzung des Gerichts im Spruchverfahren für die Angemessenheit der Abfindung ausgeschlossener Minderheitsaktionäre auch an kurz vor der Bekanntgabe der Absicht des Ausschlusses der Minderheitsaktionäre getätigten Aktienvorerwerben durch den…

Entscheidungsdatum:
15.10.2014
Gericht:
OLG Frankfurt a. M.
Vorinstanz:

LG Frankfurt/M., 4. September 2013 (3-8 O 170/02)

Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Die konkrete Festsetzung der nach § 327b Abs. 1 AktG zu gewährenden Abfindung hängt von der zuvor diskutierten Streitfrage nach der Bedeutung des Barwertes der Ausgleichszahlungen ab, weswegen das Verfahren dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorzulegen ist.

Entscheidungsdatum:
26.09.2014
Gericht:
LG Hamburg
Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Im Rahmen der Bewertung der Beteiligung nach dem Ertragswertverfahren kann eine Anpassung der Unternehmenplanung vorgenommen wenn, wenn hierzu aufgrund der Entwicklung des Geschäftsjahres, z.B. weil sich geplante Umsatzsteigerungen nicht verwirklichen lassen, Veranlassung besteht.

Entscheidungsdatum:
28.08.2014
Gericht:
OLG Düsseldorf
Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Die Frage, ob bei der Bewertung hier auf den IDW S1 2000 oder IDW S1 2005 abzustellen ist, ist entscheidungserheblich. Mit der Berechnung des Unternehmenswertes anhand des zum Zeitpunkt der Unternehmensmaßnahme geltenden Bewertungsstandards weicht der Senat von der Auffassung anderer…

Entscheidungsdatum:
17.07.2014
Gericht:
OLG München
Vorinstanz:

LG München I, Beschluss vom 9. August 2013 (5 HK O 1275/12)
 

Bewertungsrelevante Aspekte der Entscheidung:

Bei nur im Freiverkehr gehandelten Aktien kann der Börsenkurs jedenfalls dann nicht als Untergrenze der Abfindung herangezogen werden, wenn bei der Preisfindung wesentliche wertrelevante Informationen nicht berücksichtigt werden.

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